stundenkonto
Arbeitszeitmodelle einrichten
Vorlagen für Wochenstunden, Arbeitstage und Jahresurlaub. Werden Mitarbeitern zugewiesen und bestimmen, wie das Stundenkonto rechnet.
Arbeitszeitmodelle sind Vorlagen. Sie definieren, wie viele Stunden ein Mitarbeiter pro Woche arbeitet, an welchen Tagen, und wie viel Urlaub ihm pro Jahr zusteht. Jeder aktive Nutzer bekommt genau ein Modell zugewiesen, daraus folgen Soll-Berechnung und Saldo automatisch.
Spalten der Liste
Die Tabelle hat fünf Spalten:
| Spalte | Was sie zeigt |
|---|---|
| Bezeichnung | Frei wählbarer Name. Empfehlung: knappe Beschreibung, die im Mitarbeiter-Edit-Dialog wieder erkennbar ist. |
| Wochenstunden | Dezimalwert, z.B. 40.00 für Vollzeit, 20.00 für eine halbe Stelle. |
| Arbeitstage | Die Wochentage, an denen das Modell zählt. Voreingestellt sind Mo-Fr, Samstag und Sonntag kannst du dazunehmen. |
| Urlaubstage / Jahr | Jahresanspruch in Werktagen, der für dieses Modell gelten soll. Der Wert wird nicht automatisch nach Wochenstunden umgerechnet. |
| Genutzt von | Wie viele Personen dieses Modell gerade zugewiesen haben. Aufklappbar, dann stehen die Namen darunter. |
Klick auf einen Eintrag öffnet den Detail-Editor zum Ändern.
Aktionen oben rechts
- „+ Neues Modell” legt eine leere Vorlage an.
- „Archiv anzeigen” blendet archivierte Modelle ein (siehe unten).
Warum zwei Modelle für ein Vollzeit/Teilzeit-Team
Wenn eine Person an bestimmten Wochentagen nicht arbeitet, z.B. nur Mo-Mi, muss ihr Arbeitszeitmodell das wissen. Sonst hat sie an Do/Fr ein Soll von 8h, ohne Möglichkeit es zu erfüllen, und ihr Stundenkonto fällt jeden Tag um 8h ins Minus.
Mit zwei sauberen Modellen (Vollzeit Mo-Fr + Teilzeit Mo-Mi) bleibt der Saldo bei beiden korrekt. An Tagen außerhalb des Modells ist das Soll null. Wer dort trotzdem arbeitet, baut Überstunden auf.
Modellwechsel mitten im Jahr
Wenn ein Mitarbeiter das Modell wechselt (z.B. von Vollzeit auf Teilzeit), bleibt die Historie unverändert. Das alte Modell zählt bis zum Wechseldatum, das neue ab dem Wechsel. Die Soll-Berechnung passt sich automatisch an.
Archivieren statt löschen
Wenn ein Modell nicht mehr aktiv ist (alle Nutzer auf etwas anderem), archivierst du es. Die historischen Time-Entries und Saldo-Berechnungen bleiben referenziert, neue Mitarbeiter können das Modell aber nicht mehr auswählen.
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