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Self-Hosted auf eigener Infrastruktur
Self-Hosted ist eine Enterprise-Option. Für wen sie gedacht ist, was im Enterprise-Onboarding festgelegt wird, und welche Fragen ins Erstgespräch gehören.
Wenn dein IT-Standard verlangt, dass alle Anwendungen in deiner eigenen Infrastruktur laufen, eigenes Rechenzentrum, eigener Hyperscaler-Account, eigener Kubernetes-Cluster, reicht die Standard-SaaS-Variante von evaluateMe nicht. Für genau diese Fälle gibt es Self-Hosted als Enterprise-Option.
Wann Self-Hosted Sinn ergibt
- Bundes-/Landes-Behörden mit IT-Konsolidierungs-Vorgaben (BSI, ITZBund, Landes-IT-Dienstleister).
- Kommunale Rechenzentren (Dataport, KRZN, ekom21, etc.), die Software für angeschlossene Verwaltungen hosten.
- Universitäten und Hochschulen mit zentraler Hochschul-IT.
- Konzerne, deren Konzern-IT alle SaaS-Tools nach eigenen Sicherheits-Richtlinien betreibt.
- Kliniken mit besonderen Datenschutz-Anforderungen für Patienten-Bezugsdaten.
Was wir hier bewusst nicht versprechen
Self-Hosted ist als Enterprise-Option dokumentiert, mehr sagt diese Seite nicht zu. Welche Deployment-Artefakte wir liefern, in welchem Takt Releases kommen, wie lange eine Version gepflegt wird und was der Support abdeckt, legen wir im Enterprise-Onboarding gemeinsam fest und schreiben es in den Vertrag.
Eine Liste konkreter Liefergegenstände steht hier nicht, solange sie nicht vertraglich zugesagt ist. Frag im Erstgespräch danach, dann bekommst du eine verbindliche Antwort statt einer Aufzählung, die niemand unterschrieben hat.
Was im Enterprise-Onboarding geklärt wird
Diese Punkte gehen wir mit dir durch, bevor irgendetwas installiert wird:
- Deployment-Modell und Zielplattform: Kubernetes, virtuelle Maschine oder Bare-Metal, und welche Artefakte wir dafür bereitstellen.
- Architektur: welche Komponenten wohin, wie IAM (Active Directory / Keycloak / Entra) angebunden wird, welche Backup-Strategie gilt.
- Datenbank und Object-Storage: was du selbst stellst (z.B. eigene MariaDB/PostgreSQL, eigener S3-kompatibler Storage wie MinIO oder Ceph) und was mit ausgerollt wird.
- Update-Weg: wie neue Versionen zu dir kommen, in welchem Takt, und wie lange eine Version Sicherheits-Patches bekommt.
- Support-Umfang und Reaktionszeiten: was in dein SLA gehört und wo die Grenze zwischen deinem First-Level und unserem Second-Level liegt.
Was du im laufenden Betrieb selbst tust
Self-Hosted heißt: der Plattform-Betrieb liegt bei dir.
- Monitoring und Alerting deiner Wahl (Prometheus, Datadog, Splunk).
- Backup der Datenbank und des Object-Storage nach deinen Richtlinien.
- Patch-Cycle deiner Plattform (Kubernetes-Cluster, Host-OS, etc.).
- First-Level-Support für deine End-Anwender.
Unsere Reaktionszeiten sind Teil des Enterprise-SLA und werden im Vertrag festgelegt, zusammen mit den Eskalationspfaden.
Datenresidenz
Bei Self-Hosted laufen Anwendung und Daten in deiner Infrastruktur, das ist der ganze Punkt der Option. Ob und welche Telemetrie (Crash-Reports, Performance-Daten) an uns fließt, wird im Onboarding festgelegt und im Vertrag festgehalten, nicht per Default entschieden.
Kontakt
Schreib uns: hallo@farbcode.net
Sinnvoll im Erstgespräch:
- Deine Ziel-Plattform (Kubernetes-Distribution, Hyperscaler, Bare-Metal).
- Anzahl Endnutzer und erwartete gleichzeitige Sitzungen.
- IAM-Vorgaben (welcher Identity-Provider).
- Compliance-Anforderungen (BSI C5, ISO 27001, DSGVO-Auditierung).