Lösung
XRechnung an Behörden senden
Seit November 2020 verlangen Bundesbehörden für B2G-Rechnungen ab Bagatellgrenze die XRechnung im EN-16931-Format. PDF allein reicht nicht, die Leitweg-ID muss stimmen, Pflichtfelder dürfen nicht fehlen. evaluateMe macht daraus einen normalen Rechnungs-Workflow, die XRechnung entsteht aus den erfassten Stunden, mit Pflichtfeld-Prüfung vor der Finalisierung.
XRechnung 3.x mit hinterlegter Leitweg-ID erzeugen, aus den erfassten Stunden, ohne Excel-Detour.
Wo es heute klemmt
- B2G-Pflicht ist gesetzlicher Standard, nicht optional
Für Bundesbehörden gilt die E-Rechnungs-Verordnung des Bundes seit 27.11.2020, strukturierte E-Rechnung ist Pflicht, einfaches PDF wird abgewiesen. Bundesländer haben das mit eigenen Gesetzen gestaffelt eingeführt, der Auftraggeber bestimmt die Plattform.
- Leitweg-ID falsch und die Rechnung kommt zurück
Die Leitweg-ID routet die Rechnung intern zum richtigen Sachbearbeiter. Sie hat eine feste Syntax mit Prüfziffer; wer eine Ziffer dreht, bekommt eine Fehlermeldung vom Eingangsportal, und schickt nochmal.
- Verkäuferseitige Pflichtfelder fehlen, und die Erzeugung scheitert
XRechnung verlangt mehr Pflichtangaben als ein klassisches PDF, Firmenname, Absender-Adresse, Bankverbindung, Steuer-IDs. Fehlt davon etwas, lässt sich gar keine valide E-Rechnung bauen.
- Stunden in einer Liste, Rechnung von Hand getippt
Wer die geleisteten Stunden in Excel sammelt und die Behörden-Rechnung dann separat tippt, doppelt die Arbeit und riskiert Übertragungsfehler, gerade bei der streng formatierten XRechnung.
Wie evaluateMe das löst
- Leitweg-ID pro Kunde, Pflichtfelder erzwungen
Die Leitweg-ID wird pro Behörden-Kunde im Stammdatensatz hinterlegt; evaluateMe validiert sie für B2G. Die verkäuferseitigen E-Rechnungs-Pflichtangaben pflegst du zentral, eine Warnung zählt fehlende Pflichtfelder und blockiert XRechnung/ZUGFeRD, bis alles vollständig ist.
- Rechnung direkt aus den erfassten Stunden
Die Monatsabrechnung erzeugt pro Kunde einen Rechnungs-Entwurf aus den getrackten, abrechenbaren Stunden, für Sonderfälle geht auch ein manueller Entwurf ohne Stunden-Basis. Kein doppeltes Tippen, kein Excel-Detour.
- PDF immer dabei, XML optional zusätzlich
Jede Rechnung gibt es als PDF; XRechnung-XML bzw. ZUGFeRD kommt optional zusätzlich. Finalisierte Rechnungen behalten ihren Stammdaten-Snapshot, spätere Layout- oder Stammdaten-Änderungen gelten erst ab dem nächsten Rechnungs-Lauf.
So sieht der Ablauf aus
- 1 Behörden-Kunde mit Leitweg-ID anlegen
Behörde einmal in den Kunden-Stammdaten hinterlegen, Name, Anschrift, Standard-Stundensatz und die Leitweg-ID für B2G. Verkäuferseitige E-Rechnungs-Pflichtangaben (Firma, Adresse, Bank, Steuer-IDs) pflegst du zentral einmal.
- 2 Stunden dem Behörden-Kunden zuordnen
Wie bei jedem anderen Kunden: Stunden auf die Kategorie buchen, Stundensatz hinterlegen, abrechenbare Buchungen freigeben.
- 3 Rechnung aus den Stunden erzeugen
evaluateMe baut den Rechnungs-Entwurf aus den freigegebenen Positionen. Fehlende Pflichtfelder blockieren die XRechnung/ZUGFeRD-Erzeugung, die Warnung zeigt sofort, was noch fehlt.
- 4 XRechnung/ZUGFeRD finalisieren und versenden
Beim Finalisieren vergibt evaluateMe die Rechnungsnummer und erzeugt PDF plus XRechnung-XML (oder ZUGFeRD mit eingebettetem XML). Die Dateien lädst du herunter oder verschickst sie per E-Mail an die Behörde.
- 5 Zahlung verbuchen, Beleg übergeben
Wenn Lexoffice- oder sevdesk-Sync (ab Business) aktiv ist, wandert die finalisierte Rechnung mit PDF-Anhang automatisch in die Buchhaltung. Der GoBD-taugliche Stundennachweis hängt pro Rechnung bei.
Häufige Fragen
- Was ist die Leitweg-ID und wo finde ich die?
- Die Leitweg-ID identifiziert die exakte Verwaltungsstelle, an die deine Rechnung adressiert ist, Bund, Land, Kommune oder Behörde mit Unterstruktur. Die ID muss dir der Auftraggeber bei der Beauftragung mitteilen; sie steht meist in der Bestellung oder der Vergabe-Unterlage. In evaluateMe hinterlegst du sie im Kunden-Stammdatensatz; sie wird für B2G validiert.
- Kann ich auch ZUGFeRD statt XRechnung erzeugen?
- Bundesbehörden verlangen ab E-RechV in der Regel XRechnung, ZUGFeRD ist nur dann zulässig, wenn der Empfänger es ausdrücklich akzeptiert. Im B2B-Umfeld oder bei einigen Ländern reicht ZUGFeRD ab Profil EN 16931. evaluateMe erzeugt beides aus derselben Datenbasis; was der Empfänger nimmt, hängt am Empfänger.
- Wie kommt die fertige XRechnung zur Behörde?
- evaluateMe erzeugt die XRechnung als XML und die Rechnung als PDF (bei ZUGFeRD mit eingebettetem XML). Die Dateien lädst du herunter oder verschickst sie per E-Mail an die Behörde. Das Hochladen in die jeweilige Eingangsplattform der Behörde übernimmst du selbst.
- Was passiert, wenn Pflichtfelder fehlen?
- Solange verkäuferseitige Pflichtangaben fehlen, blockiert evaluateMe die XRechnung/ZUGFeRD-Erzeugung, eine Warnung zählt die fehlenden Pflichtfelder. Sobald du sie ergänzt hast, lässt sich die Rechnung finalisieren.
Vergleich mit gängigen Tools
- evaluateMe vs. MOCOMarktreifes Schweizer Agentur-ERP mit großem Funktionsumfang, gegen schlankes DACH-Compliance-Tool zum Bruchteil des Preises.
- evaluateMe vs. aworkAusgereiftes Hamburger Projektmanagement-Tool mit Workload-Planung, gegen ein schlankes DACH-Tool, das Zeiten und Rechnungen im selben Produkt hält.
- evaluateMe vs. ClockodoEtabliertes deutsches Zeiterfassungs-Tool mit tiefer DATEV-Anbindung und Stempel-Terminals, gegen eine schlanke Lösung, die Zeiten und Rechnungen im selben Tool hält.
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Verwandte Fragen
Quellen
- KoSIT, XRechnung Standard und Schemata
- E-RechV, E-Rechnungs-Verordnung des Bundes
- ZRE, Zentrale Rechnungseingangsplattform des Bundes
Stand: