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Lösung

Überstunden auszahlen statt abfeiern

Manche im Team wollen Überstunden lieber ausgezahlt als abgefeiert. Wenn der Arbeitsvertrag das hergibt, brauchst du zuerst eine belastbare Zahl. Wie viele Plus-Stunden stehen wirklich auf dem Konto? evaluateMe führt das Stundenkonto pro Mitarbeiter mit Soll, Ist und Saldo, und liefert damit die Grundlage, bevor die Lohnabrechnung übernimmt.

Plus-Stunden sauber im Stundenkonto sehen, die belastbare Basis, bevor ausgezahlt wird.

Wo es heute klemmt

  • Wie viele Plus-Stunden stehen wirklich an?

    Bevor irgendwer über Auszahlung redet, muss der Plus-Saldo belastbar sein. Wer Stunden in Excel oder auf Zetteln führt, streitet beim Auszahl-Antrag über die Zahl selbst.

  • Soll und Ist passen nicht zusammen

    Wie viel war jemand verpflichtet (Soll), wie viel hat er erfasst (Ist)? Ohne hinterlegtes Arbeitszeitmodell ist die Plus-Differenz reine Schätzung.

  • Urlaub und Krankheit verfälschen die Bilanz

    Ein Urlaubstag darf kein Soll erzeugen, ein Feiertag auch nicht. Wer ganztägig krank gemeldet ist und abends trotzdem zwei Stunden arbeitet, hat für diese Zeit zwei Plus-Stunden. Ist nur ein Teil des Tages krank, deckelt evaluateMe das Soll auf die erfasste Zeit, aus diesem Tag entsteht dann kein Defizit. Ohne saubere Tagesmarkierungen stimmt die Zahl nicht.

  • Kein Verlauf, keine Nachvollziehbarkeit

    Wenn später über Rest-Überstunden diskutiert wird, fehlt die Historie. Wie hat sich der Saldo über die Monate entwickelt? Ohne Verlauf ist das nicht rekonstruierbar.

Wie evaluateMe das löst

  • Stundenkonto mit Soll/Ist und Saldo

    Das Stundenkonto zeigt pro Mitarbeiter Soll und Ist auf Tagesbasis, dazu vier Kennzahlen: Stundenkonto gesamt, Soll diesen Monat, Erfasst diesen Monat und Saldo. Der Plus-Saldo ist die belastbare Basis für jede Auszahl-Entscheidung.

  • Arbeitszeitmodell als Soll-Grundlage

    Pro Nutzer ein Arbeitszeitmodell (Wochenstunden, Arbeitstage, Urlaubstage/Jahr). Daraus ergibt sich das Soll, Modellwechsel mitten im Jahr bleibt in der Historie, das Plus rechnet korrekt weiter.

  • Saubere Tagesmarkierungen

    Urlaub, ein ganzer Krankheitstag und Feiertag setzen das Soll des Tages auf null. Das Ist bleibt unangetastet: Wer an so einem Tag trotzdem gearbeitet hat, sammelt für diese Zeit reine Überstunden. Für „Teils krank" gilt stattdessen die erfasste Zeit als Soll. Urlaub und Krankheit trägst du im Abwesenheits-Management ein, auch im Light-Tarif. Die Freigabe durch einen Vorgesetzten braucht mehrere Nutzer, also Basic. Feiertage rechnet jeder Tarif mit.

  • 6-Monats-Verlauf für die Diskussion

    Der 6-Monats-Verlauf steht als Balken neben dem Kalender und macht nachvollziehbar, wie das Plus zustande gekommen ist. Muss die Lohnbuchhaltung Zahlen weiterverarbeiten, ziehst du sie über die Auswertungen als CSV, XLSX oder PDF.

So sieht der Ablauf aus

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    Stundenkonto prüfen

    Im Bereich Meine Zeit (bzw. als Admin pro Nutzer) den Plus-Saldo des Stundenkontos ansehen: gesamt, Monat, Verlauf.

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    Soll-Grundlage gegenchecken

    Arbeitszeitmodell und Tagesmarkierungen (Urlaub, Krankheit, Feiertag) bestätigen, dass das Plus aus tatsächlich geleisteter Mehrarbeit kommt.

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    Zahlen herausziehen

    Soll die Zahl außerhalb von evaluateMe weiterverarbeitet werden, exportierst du die passende Auswertung als CSV, XLSX oder PDF.

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    Auszahlung extern abwickeln

    Die eigentliche Auszahlung läuft über die Lohnabrechnung/DATEV beim Steuerberater, evaluateMe liefert die belastbare Stundenbasis, nicht die Lohnabrechnung selbst.

Häufige Fragen

Darf der Arbeitgeber Überstunden auszahlen statt Freizeit gewähren?
Das entscheidet der Arbeits- oder Tarifvertrag. Steht dort nichts, ist es Auslegungssache und im Streitfall Sache der Arbeitsgerichte. Das Arbeitszeitgesetz regelt die Frage nicht, es begrenzt die Arbeitszeit, nicht ihre Vergütung. Vor einer betrieblichen Regelung gehört das arbeitsrechtlich geprüft.
Welche Zuschläge sind üblich?
Im Gesetz steht dazu wenig. § 6 Abs. 5 ArbZG verlangt einen Ausgleich nur gegenüber Nachtarbeitnehmern, und auch das nur, soweit kein Tarifvertrag eine Ausgleichsregelung enthält. Nachtarbeitnehmer ist dabei ein Begriff, den § 2 Abs. 5 ArbZG eigens definiert: wer normalerweise Nachtarbeit in Wechselschicht leistet oder an mindestens 48 Tagen im Kalenderjahr. Eine einzelne Stunde, die in die Nachtzeit fällt, löst den Anspruch also nicht aus. Der Arbeitgeber schuldet dann eine angemessene Zahl bezahlter freier Tage oder einen angemessenen Zuschlag auf das Bruttoarbeitsentgelt. Eine Prozentzahl nennt die Vorschrift nicht. Zuschläge für Überstunden, Sonntag und Feiertag kommen aus dem Tarif- oder Arbeitsvertrag.
Wie wird der Stundensatz gerechnet?
Üblich ist Brutto-Monatsgehalt geteilt durch die regelmäßigen Monatsstunden, bei einer 40-Stunden-Woche also durch 173,33. Manche Arbeitsverträge sehen einen abweichenden Satz vor, etwa ohne anteilige Sonderzahlungen. Die Lohnberechnung selbst läuft über die Lohnabrechnung, evaluateMe liefert nur die Stundenzahl aus dem Stundenkonto.
Wo sehe ich, wie viele Plus-Stunden auf dem Konto sind?
Im Stundenkonto. Vier Kennzahlen oben zeigen Stundenkonto gesamt, Soll diesen Monat, Erfasst diesen Monat und Saldo, darunter liegen die Monatsübersicht und der 6-Monats-Verlauf als Balken.

Vergleich mit gängigen Tools

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