Lösung
Zeit für mehrere Kunden gleichzeitig
Wer an einem Tag zwischen drei Kunden hin- und herspringt, braucht keine zweite Excel-Liste am Abend. Ein Kategoriebaum bis zu vier Ebenen tief, Kunde → Projekt → Tätigkeit, dazu Favoriten-Pillen über dem Picker: die Stunden trennen sich beim Tracken, jede Kategorie mit eigenem Stundensatz.
Vormittags Kunde A, mittags B, nachmittags wieder A, ohne Excel am Ende des Tages.
Wo es heute klemmt
- Drei Kunden in einem Vormittag
Slack-Nachricht von Kunde A, dann zwei Stunden konzentriert für Kunde B, dann ruft A zurück mit einer Kleinigkeit. Wer am Abend rekonstruiert, wo welche Stunde gelandet ist, schätzt, und schätzt zu Gunsten des falschen Kunden.
- Stundensätze sind nicht gleich
Kunde A zahlt 95 Euro die Stunde, Kunde B 130, das interne Tooling-Projekt gar nicht. Wenn die Kategorie nicht die Information mitführt, läuft am Monatsende alles über einen Pauschalsatz, und einer der beiden Kunden zahlt zu wenig oder zu viel.
- Aufwand und Festpreis liegen durcheinander
Manche Tätigkeiten laufen nach Aufwand, andere stecken in einem Festpreis-Paket, internes Tooling gehört auf gar keinen Kunden. Ohne klare Kategorie-Struktur wird das am Monatsende einzeln auseinandersortiert, statt direkt beim Tracking sauber zugeordnet.
- Kategoriewechsel ist zu klobig
Drei Klicks pro Wechsel ist zu viel, wenn der Wechsel zehnmal am Tag passiert. Dann läuft die Stoppuhr halt weiter und niemand korrigiert das. Am Ende landet eine ganze Stunde Kunde B im Stundenkonto von Kunde A.
Wie evaluateMe das löst
- Kategoriebaum Kunde → Projekt → Tätigkeit
evaluateMe modelliert die Hierarchie explizit: pro Kunde mehrere Projekte, pro Projekt mehrere Tätigkeitsarten. Jede Buchung hängt vollständig adressiert im Baum, die Auswertung fragt das ab, nicht das menschliche Gedächtnis.
- Stundensatz pro Kategorie
Jede Kategorie trägt ihren eigenen Stundensatz, den Standardsatz des Kunden oder einen Override pro Kategorie. Wer auf Kunde A wechselt, bucht zu dessen Satz; Kunde B läuft mit seinem. In der Auswertung und auf der Rechnung erscheint pro Kategorie der hinterlegte Satz.
- Aufwand oder Festpreis pro Kategorie
Jede Kategorie ist entweder „Nach Aufwand" (mit Stundensatz) oder „Festpreis". Interne Tätigkeiten legst du als eigene Kategorie ohne Kundenzuordnung an, sie zählen ins Stundenkonto, gehen aber nicht in die Monatsabrechnung eines Kunden ein.
- Wechseln über die Favoriten-Pillen
Häufige Kategorien heftest du als Favoriten an, sie stehen dann als Pillen über dem Spaltenview. Ein Klick wählt die Kategorie mit vollem Pfad, kein Drill-down. Ein Doppelklick legt gleich den Eintrag an und kettet den nächsten an dessen Ende.
So sieht der Ablauf aus
- 1 Kategoriebaum einmal aufsetzen
Pro Kunde alle laufenden Projekte anlegen, je Projekt die typischen Tätigkeitsarten (Beratung, Konzept, Umsetzung, intern). Pro Kategorie legst du Typ („Nach Aufwand" oder „Festpreis"), Kundenzuordnung und Stundensatz fest.
- 2 Favoriten anheften
Die meistgenutzten Kategorien heftest du als Favoriten an. Sie stehen als Pillen über dem Spaltenview, gedacht für den Fall, dass du zehnmal am Tag zwischen zwei Kunden springst. Fünf bis zwanzig sind die sinnvolle Menge.
- 3 Kategorie-Wechsel beim Kundenkontakt
Kunde B ruft an: Favoriten-Pille anklicken, fertig. Ein Tag darf keine überlappenden Einträge enthalten, die alte Buchung wird sauber abgeschlossen, bevor die neue startet.
- 4 Tagesplan zeigt die Verteilung
Am Ende des Tages zeigt der Tagesplan die chronologischen Blöcke: wie viel auf welchen Kunden gelaufen ist. Lücken zwischen Einträgen markiert evaluateMe orange mit Minutenangabe, und ein Klick auf die Lücke legt dort einen Eintrag an.
- 5 Monatsende abrechnen
Der Abrechnungslauf erzeugt je abrechenbarer Kategorie einen Rechnungs-Entwurf aus den erfassten Stunden (ab Business). Für Kunden mit Sammelrechnung laufen mehrere Projekte in einer Rechnung zusammen, jeder Anker als eigene Position mit seinem Stundensatz.
Häufige Fragen
- Kann ich unterschiedliche Stundensätze pro Kategorie nutzen?
- Ja. Jede Kategorie trägt entweder den Standardsatz des Kunden oder einen eigenen Stundensatz-Override. In der Auswertung und auf der Rechnung erscheint pro Kategorie der hinterlegte Satz.
- Wie trenne ich interne Tätigkeiten von der Kundenabrechnung?
- Interne Tätigkeiten legst du als eigene Kategorie ohne Kundenzuordnung an. Sie werden ganz normal getrackt und zählen ins Stundenkonto, gehen aber nicht in die Monatsabrechnung eines Kunden ein, weil dort nur die Kategorien des jeweiligen Kunden zusammenlaufen.
- Können wir Favoriten für häufige Kategorien anlegen?
- Ja. Jede:r heftet sich die meistgenutzten Kategorien selbst als Favoriten an. Sie erscheinen als Pillen über dem Spaltenview, ein Klick wählt die Kategorie mit vollem Pfad. Gedacht genau für den Fall „ich springe zehnmal am Tag zwischen zwei Kunden".
- Was passiert, wenn ich vergesse umzuschalten?
- Einträge lassen sich nachträglich bearbeiten und auf die richtige Kategorie ändern. Zeiten korrigierst du als Besitzer des Eintrags auf der Tracking-Seite. Solange der Eintrag noch nicht in einer ausgestellten Rechnung steckt, ist die Änderung formlos möglich.
Vergleich mit gängigen Tools
- evaluateMe vs. MOCOMarktreifes Schweizer Agentur-ERP mit großem Funktionsumfang, gegen schlankes DACH-Compliance-Tool zum Bruchteil des Preises.
- evaluateMe vs. aworkAusgereiftes Hamburger Projektmanagement-Tool mit Workload-Planung, gegen ein schlankes DACH-Tool, das Zeiten und Rechnungen im selben Produkt hält.
- evaluateMe vs. Toggl TrackUngleicher Vergleich, ehrlich: Toggl ist Tracking-Spezialist mit erstklassiger Browser-Extension. evaluateMe deckt die ganze Kette bis zur fertigen Rechnung ab.
- evaluateMe vs. HarvestUS-Klassiker für Zeit + Rechnungen seit 2006, gegen schmales DACH-Tool mit eingebauter E-Rechnungs-Pipeline und DE-Hosting.